Projekt Stadtimkerei

Im Botanischen Garten und im Biologiezentrum Linz summt es!

Die Honigbiene begleitet den Menschen schon seit Jahrtausenden. Als Lebensraum benötigt sie Höhlen, wie zum Beispiel hohle Altbäume. Der/die ImkerIn macht sich das zunutze und stellt den Bienen geeignete Wohnungen, sogenannte Beuten, zur Verfügung. Eine offene, abwechslungsreiche und strukturierte Umgebung mit kontinuierlichem Nektar- und Pollenangebot ist für die Vitalität des Bienenvolkes sehr wichtig. Aber nicht nur der zunehmende Mangel an Lebensräumen, sondern auch die Belastung durch Pestizide machen den Bienen zu schaffen. Und was der Biene schadet, schadet letztlich auch dem Menschen, sind doch Bienen und nicht zu vergessen auch die vielen Wildbienen, wichtige Bestäuber unserer Nutzpflanzen.

Bienen in der Stadt – geht denn das?

Auf den ersten Blick passt das nicht zusammen, werden Städte doch eher mit Verschmutzung in Verbindung gebracht. Aus der Vogelperspektive ergibt sich jedoch ein abwechslungsreiches und grünes Bild. Viele Parks, Grünfächen und Privatgärten ermöglichen den Bienen ein sicheres Nahrungsangebot. Und ganz so exotisch ist das Bienenhalten in der Stadt gar nicht, es gibt viele Stadtimker. Bienen können im Garten, auf Dächern und sogar auf Balkonen gehalten werden (vorher fragen!) und der Honig ist sehr hochwertig. Gemeinsam mit meiner Mutter Ulrike betreue ich mehrere Bienenvölker im Botanischen Garten und im Biologiezentrum.

Unsere Mädels finden jedenfalls ein reichliches Buffet in den üppigen Gärten vor und schenken uns einen aromatischen Honig…

Reges Treiben am Flugloch (Foto: Wunder).

 

Bienen beim Bau einer Wabe (Foto: Wunder).

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